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Die St. Georgskirche in Nördlingen

Jeder kennt sie, die St. Georgskirche und ihren Turm, den "Daniel". Egal ob Du sie kennst oder nicht, öffne mit uns die große schwere Eingangstüre und tauch mit uns ein in ihre Geschichte.



Teil 1 - Der Bau der St. Georgskirche


Bevor die Georgskirche, wie wir sie heute kennen, gebaut wurde, stand dort eine andere, kleinere Kirche. Auch sie war schon dem heiligen Georg geweiht. Irgendwann wünschten sich die Bürger & Bürgerinnen eine größere Kirche und im Jahr 1447 war es dann endlich so weit! Der Bau der St. Georgskirche begann! Da dieses Vorhaben weder günstig war, noch schnell umsetzbar, dauerte das natürlich einige Jahre.


Im Jahr 1453 war der Bau der neuen Kirche weit fortgeschritten. So wurde zur Vergrößerung der Neuen die alte Kirche abgerissen und an ihrer Stelle wurde 1454 der Grundstein für den Turm gelegt.


Jetzt war das ganze Bauvorhaben natürlich nicht sehr günstig. Deswegen dauerte die Fertigstellung auch bis 1505 - also 78 Jahre!


Das kann man sich heute gar nicht mehr so richtig vorstellen, dass etwas so lange dauert. Oder?





Ein paar Zahlen zu unserer St. Georgskirche gibt es natürlich auch noch:


#1 I Sie ist eine spätgotische Hallenkirche

Das bedeutet, alle Gewölbe der drei Schiffe sind gleich hoch.


#2 I Sie besteht aus 3 Schiffen

Schiffe sind Längsräume in Kirchen. Ihr seht sie, wenn ihr z. B. nach vorne zum Altar schaut. Diese Längsräume werden von Säulen getragen und durch Arkaden aufgelöst.


#3 I Sie steht auf 22 Säulen

Die Säulen benötigt man, um Chor und Schiffe zu überwölben. Das Gewölbe seht ihr, wenn ihr in der Kirche steht und nach oben schaut.


#4 I Sie hat 24 Fenster mit Maßwerk

Ein Maßwerk bezeichnet geometrische Muster, die als Steinprofile umgesetzt werden.


#5 I Sie hat einen 90 Meter hohen Turm, den "Daniel"


 

Teil 2 - Das Innenleben der St. Georgskirche



Das Innere unserer St. Georgskirche kann sich natürlich auch sehen lassen und hat einiges zu bieten. 🥰


Der Bau der steinernen Kanzel erfolgte im Jahr 1499. Sie hat eine Brüstung, die in vier Hauptfelder mit den vier Evangelisten unterteilt ist. Außerdem findest Du auf der Brüstung auch noch kleinere Figuren, nämlich Christus, Maria und Magdalena, Johannes und St. Georg.


Der Kanzeldeckel ist aus Holz und wurde erst im Jahre 1681 hinzugefügt.


Wenn Du weiter nach vorne schaust, siehst Du auch die wunderschön geschnitzten Chorstühle aus dem 15. Jahrhundert. Die solltest Du Dir auf jeden Fall genauer anschauen. Wir haben dort so viele verschiedene Schnitzereien entdeckt. Bei einigen von ihnen würden wir nur zu gerne wissen, welche Geschichte dahinter steckt.


Darauf folgt der 1683 im Barockstil erbaute Hochaltar.

Und den heben wir uns für den nächsten Post auf!



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Wer von euch hat sich die St. Georgskirche schon mal genauer angeschaut? Weitere Infos und Geschichten zu Kirche und Turm gibt es ganz bald hier. Wir ergänzen den Beitrag alle zwei Wochen.

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Quelle: "Was uns Nördlinger Häuser erzählen" - von Georg Monninger



Rieser Herz






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